Das Jahr 2013

Montag, 30. Dezember 2013 at 8:17 pm Hinterlasse einen Kommentar

Tja, das Jahr 2013 war wohl das Jahr des „viel vorgenommen, wenig angefangen und weniger durchgezogen“ 🙂

Begonnen hat es ja mit dem Vorsatz mehr zu bloggen, was dann mangels Kamera und Zeit und teilweise Internet leider nicht funktioniert hat.

Zwischendurch habe ich auch mal ein paar Fotos gemacht und wollte tatsächlich (!) mal Bloggen, leider ging dann die SD-Karte der Kamera kaputt, sodass wir fast 3 Monate Bilder verloren haben. Echt schade, waren ein paar tolle Bilder dabei!

Weiter ging es unter anderem mit dem Vorsatz wieder häufiger kreativ zu werden. Hat leider nur zögerlich begonnen, läuft inzwischen aber ganz gut 🙂 Was auch an meinem neuen Job liegt und daran, dass seit 2 Monaten alle 2 Wochen die Kinder hier übernachten und Samstags ja eh jede Woche Nachwuchs da ist. Ein wunderbares Gemeinschaftsprobjekt, das wir zusammen gebastelt haben, ist folgende

Murmelbahn aus Klopapierrollen

(leider ist das Bild sehr schlecht):

Murmelbahn aus Klorollen

Murmelbahn aus Klorollen

Gebastelt haben wir (2 Jungs mit 4 Jahren und 1 Mädel mit 7) diese tolle Murmelbahn aus:

  • Klopapierrollen
  • Küchentuchrollen
  • 1 altem Waschmaschinenschlauch
  • 2 Plastik-Bechern (Einweggeschirr)
  • festgeklebt wurde alles mit buntem Klebeband, das ich noch hatte, auf
  • einem stabilen Karton vom Rewe. Bei dem Karton habe ich darauf geachtet, dass er von alleine steht. Ein praktisches Extra bei diesem Karton war, dass er unten weiß war, sodass wir die Fläche noch gemeinsam mit
  • Acryl-Farbe einfärben konnten.

Ich muss schon sagen, das haben die 3 super gemacht und haben auch erstaunlich wenig Hilfe gebraucht! Ich habe nur die Farben in die Becher geschüttet und darauf geachtet, dass sie die Klorollen nicht zu steil auf den Karton kleben da sonst die Kugeln zu schnell werden. Aber der Rest hat einwandfrei funktioniert.

Wir haben zuerst die Rollen mit Acryl angemalt und dann gemeinsam den Karton. Dann waren wir ca. 1h toben und nach dem Mittagessen wurde alles ran geklebt. Gebraucht haben wir insgesamt trotzdem etwa 2 Stunden.

Jetzt, etwa 1 Monat später, steht sie immernoch obwohl sie fleißig bespielt wird!

Wir haben auch ein paar Fenster-Dekorationen gebastelt.

Im August haben wir auch unseren ersten Kindergeburtstag gefeiert!

4. Kindergeburtstag

Alles im Stil von Piraten 🙂

Zu Beginn bekam jedes Kind (die üblichen Verdächtigen) einen Priaten-Bart und einen Piraten-Augenklappe. Zunächst haben wir die üblichen Spiele gemacht, sprich Topfschlagen, diese Kette mit den Salzbrezeln dran usw.

Das Mittagessen war auch im Priaten-Style:

Als Fleisch gab es Nuggets in Form von Delfinen, Ankern, Seesternen, Kraken (Die gibts im TK-Regal vom Kaufland). Der Nudelsalat war in einer ausgehöhlten Wassermelone (die gabs als Nachtisch). Die Melone habe ich nach dem Aushöhlen mit Alufolie umwickelt, damit sie sich nicht mit dem Salat mischt. Das Segel ist ein Rührlöffel und das Segel ein Küchentuch.

Die kleinen Tomate-Mozzarella-Schiffchen sind in einer Muffin-Form plaziert, damit sie von alleine stehen können. Der „Mast“ ist ein Zahnstocher.

Das Einweg-Geschirr, -Servietten, -Tischdecke und -Geschenktüten haben wir vom T€DI. Da kann man sich echt dumm und dusselig kaufen an Kindergeburtstagssachen 🙂

Nach dem Mittagessen gabs dann eine Schatzsuchen. Das war toll 🙂 Begonnen hat es damit, dass ich beim Essen richten im Bad die Wanne mit Wasser habe vollaufen lassen und eine Flasche mit dem ersten Hinweis reingelegt habe. Kurz bevor alle mit dem Essen fertig waren, bin ich „auf Toilette gegangen“ und habe ein Knister-Bad in die Wanne geschüttet. Das war total laut! Los gings ungefähr mit den Worten: „Oh, hört ihr das auch? Lasst uns schnell schauen was das ist!“ Da es 4 Kinder waren, gab es 4 weiter Hinweise. Mit jedem Hinweis haben wir auch einen Löffel in die Tüte gepackt, den die Kinder mitnehmen mussten. Damit haben Sie am Schluss im Sandkasten die Schatztruhe gesucht 🙂

Die Hinweise haben wir immer gleich aufgebaut: Oben war immer das Bild vom Kapitain Hook und daneben ein Text wie „Ich habe einen geheimen Schatz versteckt! Folgt den Hinweisen und ihr werdet ihn finden.“ „Das war wohl zu leicht, der nächste wird schwerer! Har har har!…“ usw. Und unten war dann ein Foto vom nächsten Versteck. Natürlich war es schon gut zu erkennen, wo es ist, immerhin ist die Hauptperson 4 geworden. Z. B. haben wir den ganzen Traktor fotografiert, bei älteren Kindern könnte man nur einen Ausschnitt fotografieren. Das Zeitungsrohr wurde beispielsweise auch komplett mit Haustüre fotografiert, bei älteren Kindern könnte man ein Foto durch das Rohr hindurch machen oder ähnliches. Wir haben Sie natürlich schön laufen lassen 🙂 Vom Haus runter zum Eingang hinten hoch zur Garage dann weiter in den Garten dann wieder ganz runter zum Tracktor und dann wieder in den Garten… War viel Gaudi dabei 🙂 Die Orte waren zwar leicht zu finden, die Hinweis-Röllchen natürlich nicht 🙂

In der Schatzkiste waren dann Goldbären, Brause-Ketten und natürlich diese Schoko-Taler (die gibts auch Laktosefrei!). Außerdem waren „Gold-Nuggets“ drinne versteckt (golden angemalte Steine) und diese furchtbaren Tröten. Sobald ich die Fotos von der Schatzkiste wieder finde, stelle ich diese auch online. Die Schatzkiste war ein angemaltes XS-Paket von der Post. Verbuddelt haben wir es wie gesagt im Sandkasten – zum Schutz haben wir sie noch in einer Tüte eingepackt.

Ich würde mal sagen, der 1. Geburtstag war ein voller Erfolg 🙂

Da wir ja jetzt öfters Kinder da haben und wir etwas unter Platzmangel und Größenwahn leiden 😉 machen wir uns ja seit diesem Jahr auch auf die

Haussuche.

Sie verlief sogar recht gut. Ende November hätten wir fast ein Haus gekauft. Leider haben wir uns da etwas blöd bei angestellt – die Verkäufer aber auch. Und als wir das dann raus gefunden hatten und aufklären wollten, war der Notartermin für einen Käufer schon ausgemacht. Schade. Am Freitag schauen wir wieder ein Haus zum 2. Mal an. Da bin ich gespannt…

Ein weiteres Projekt das dieses Jahr gut angefangen hat und auch recht gut weiter läuft ist mein

Fernstudium

an der Uni Hagen. Doch, ich  muss schon sagen, ich bin sehr zufrieden damit. Ich habe mir das viel schlimmer vorgestellt, aber mit den Lerngruppen und allem läufts echt gut. Das

Lerntagebuch

hingegen habe ich aufgeben. Das ist mir einfach viel zu zeitintensiv in der Form. Ich mache mir jetzt jedem Montag einen Zettel wie viele Stunden ich in welchem Fach lernen muss und kreuze die dann sozusagen ab. Funktioniert auch einwandfrei. Vor allem ist es nicht so zeitintensiv.

Der Ausbau des

Spielzimmers

im Dachgeschoss haben wir auch erfolgreich abschließen können. Ist schon toll geworden, muss ich sagen! Eine hälfte des Raums ist mit älteren Matratzen ausgelegt, sodass wir für schlechtes Wetter – wie jetzt – auch einen Bereich haben, wo sich „die Kleinen“ (und die Väter, Opas…) austoben können. Ist echt super geworden!!

Bei Interesse kann ich gerne Fotos online stellen.

Das „wohnlicher machen“ sprich das

Einrichten der Wohnung

hat nicht funktioniert. Da wir uns aber jetzt doch früher dazu entschlossen haben ein Haus zu kaufen, finde ich das nicht so schlimm. Hauptsache ist, dass ich es geschafft habe diese furchtbar hässliche dunkle Decke im Wohnzimmer zu streichen. Ich habe es echt nicht mehr mit ausgehalten 🙂 Jetzt ist sie schön hell weiß.

Wir haben auch noch so eine alte Schrankwand aus den 1980 / 1990er Jahren – diese schwarzen Schrankwände mit den silbernen Türen. Sowas von hässlich. Da es aber abzusehen ist, dass wir die Möbel mitnehmen habe ich mich mal einen Tag hingesetzt und die Möbel mit Flolie überklebt. Das sieht jetzt echt gut aus! Die silbernen Elemente habe ich mit einer Buche-Folie überklebt und die schwarzen Teile blieben schwarz. Das sieht richtig gut aus jetzt und ist um ein vielfaches heller und freundlicher und hat keine 30 € gekostet. So können wir sie problemlos ins Haus mitnehmen.

So und bevor ich weiter plappere ohne Bilder sage ich mal:

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hoffentlich bis bald! 🙂

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Cafe-Restaurant Michaelsberg, Untergrombach Foto-Geschenk

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