Lerntagebuch 17.09.2013

Mittwoch, 18. September 2013 at 9:47 am Hinterlasse einen Kommentar

Bevor ich heute starte, schreibe ich mal noch das Tagebuch von gestern. Auch eine Art der Wiederholung 😉

Vertiefung der Linearen Algebra und Analysis

Ich hatte gestern ein richtiges Erfolgserlebnis 🙂 Das tat richtig gut 🙂 🙂 Ich habe die Übungsaufgabe 1.2.2 von ganz alleine richtig auf den 1. Anhieb gelöst. Ich glaube jetzt hat es „klick“ gemacht, bei den Determinanten. Denn danach habe ich noch die Minore, Adjunkte und den Laplacescher Entwicklungssatz angeschaut und sie kamen mir nicht ganz so rätselhaft vor 🙂 Okay, einwandfrei versteh ichs immer noch nicht, das schau ich mir heute nochmal an, aber hey, es waren keine 1000 Fragezeichen übermeinem Kopf sondern nur noch 10 🙂 Ich war richtig Motiviert und hab 2h lang Mathe gemacht. So im nachhinein muss ich schon grinsen. Das geht in Richtung des positiven Verstärkungseffekt beim Behaviorismus 😉 Oder war das eine Erhöhung der intrinsischen Motivation? Wer weiß 🙂 Vielleicht belege ich als nächstes ein Psychologie-Studium 😉

Neu gelernt, gleich auf den ersten Versuch hin, habe ich die Sarrus-Regel zum Ausrechnen von Determinanten. Man macht einfach ein paar Diagonale nach rechts und multipliziert dann die Elemente auf diesen Diagonalen und addiert alles zusammen. Dann macht man die Diagonalen nach links, multipliziert die Elemente darauf wieder und zieht sie vom ersten Erebnis ab. Schwupp hat man das Ergebnis. Leider weiß ich immer noch nicht was genau mir das Ergebnis sagen soll. Ich weiß dann halt das die Fläche der grafischen Darstellung der Matrix halt z. B. 5 ist. Ich glaub, da muss ich mal noch ein wenig googlen heute *auf To-Do-Liste-Schreib*

Vertiefung Statistik

Der Sinn dieses Scripts hat sich mir nicht erschlossen. Das ist eine Auflistung von Formeln ohne jegliche Sinnstifung. Z. B. Stichprobenraum: Wenn man eine Stichprobe, z. B. Körpergröße oder Gehalt von N=10 Befragten, ergibt sich das Stichprobenergebnis (Realisation) *Formel* Dagegen die zugeorneten Stichprobenvariablen als Zufallsvariable *Formel* Abhängigkeit ausdrücken durch Argument w der Zufallsvariable Xn(w) *definition* Idee ist, Stichproben zu einfachen, aussagekräftigen Größen zusammenzufassen. Schön. 1/2 bis 3/4 Seite ist jetzt voll. Wie wäre es mit einem Beispiel? Einer Übungsaufgabe? Veilleicht ein bischen Text außen rum, der nicht mit den Wahlen zu tun hat (Wie ja bei Statistik-Vorlesungen gerne genommen wird) um ein bissle Bezug herzustellen. Über solche Skripte kann ich mich echt aufregen. Dann ist mir, Gott sei Dank, eingefallen, dass ich mir während dem Bachelor-Studium in Hohenheim ein Statistik-Buch angeschafft habe. Das ist eines der wenigen Bücher, die ich mir tatsächlich gekauft habe. Warum ich mir das gekauft habe? Weil es mir doch relativ verständlich die Sachverhalte in Statistik erklärt hat. Klar können die keine 1000 Beispiele bringen aber trotzdem ist für mich dieses Buch um einiges zugänglicher. Was mir ein wenig Bauchweh bereitet ist, dass dieses Thema im Skript 1/2 bzw. 3/4 Seite ist und in dem Buch wird es auf 1 Seite erklärt – mit viel kleiner Schrift und weniger Zeilenabständen. Das Skipt vom Studium hat sage und schreibe 533 Seiten! Ich muss mal nachfagen, ob es eine Formelsammlung gibt, die man nutzden darf. Sonst ist das ja nicht lernbar. Für mich zumindest 🙂

Unternehmensgründung

Zum Glück habe ich diesen Kurs mit belegt 🙂 Ich wollte ja nicht gleich im ersten Semester total frustriert nur doofe Fächer wie Mathe und Statistik belegen, sondern auch einen Kurs der mir Spaß macht. Und das macht er wirklich 🙂 Gelernt habe ich unter anderem die Geschichte der Begriffe Unternehmen und Unternehmertum. Dieser dämliche Walras ist schon wieder aufgetaucht. Der hat mich in Mikroökonomik mit seinem doofen Gleichgewicht so gequält 🙂 oder wars Makro? Interessant fand ich auf jeden Fall die Definition von Richart Cantillon (1680-1734). Irgendwie hat mich die Definition erstaut, da er über das Stände-Denken hinaus gegangen ist und das so betont hat. So um 1700 bzw. im 18. Jahrhundert gab es ja noch die Aufklärung, das Stände-Denken, es gab noch Könige und Königinnen. Und hey das Auto gibts erst seit um 1900 🙂

Zur Definition des Unternehmertums hat Cantillon hat die Bevölkerung in 3 Gruppen aufgeteilt: Landbesitzer, Lohnempfänger und Unternehmer. Die Gruppen sind unabhängig von Amt, Rang und Stand. Ein Unternehmer braucht nicht unbedingt Kapital, so wie man es vorher definiert hat. Den Unternehmer definiert er auch dadurch, dass er keinen festen Lohn bezieht, sondern das Arbeitsergebnis bzw. das Gehalt unsicher ist. Z. B. Künstler, Ärzte usw. sind auch Unternehmer. Hautsache sozusagen, sie leben in Unsicherheit :-). Deshalb sind selbst Diebe und Bettler Unternehmer 🙂

~~

Schon erstaunlich, wie lange man für so einen Eintrag brauchen kann. Ob das auch zur Lernzeit zählt? 🙂 Na gut, ich habe gestern auch 4,5 Stunden gelernt, da kommt schon gut was zusammen, wenn man das alles beim Lerntagebuch-schreiben nocheinmal durchblättert und überdenkt.

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Lerntagebuch 16.09.2013 Cafe-Restaurant Michaelsberg, Untergrombach

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