Lerntagebuch 11.09.2013

Freitag, 13. September 2013 at 9:04 am 1 Kommentar

So ein Jahr ist es nun fast schon her, seit ich den letzten Beitrag geschrieben habe. Zwar koche ich weiterhin, aber irgendwie habe ich das Bloggen verlernt, vergessen – wie auch immer 🙂

Da ich mich nun eine laaange Zeit auch noch mit einem neuen Thema beschäftigen werde – und ich kein Interesse daran habe, einen 2. Blog zu eröffnen – möchte ich diesen hier auch noch als Lerntagebuch nutzen.

Seit diesem Semester mache ich ein Fernstudium an der Uni Hagen.  Den Master in Wirtschaftswissenschaften. Gleichzeitig habe ich mit einem neuen Job angefangen und bin jetzt bei der pädagogischen Lernhilfe bei der Caritas 🙂 Passt nicht wirklich zusammen, aber als ich mich für das Studium eingeschrieben habe, wusste ich noch nicht, dass ich tatsächlich einen Job im pädagogischen Bereich bekomme.

Das heißt ich werde ab sofort (hoffentlich) mein Lerntagebuch über diesen Blog führen und dazu noch ein paar Lernspiele / Arbeitsblätter für „meine Kinder“. Ich denke dadurch wird sich auch das Food-Bloggen wieder in mein Leben integrieren und das werde ich dann hoffentlich auch fortführen.

So. Jetzt aber zum Thema:

Studienmaterial

Mein Studienmaterial habe ich am 10.09.13 zugesandt bekommen. Wow ist das ein dicker haufen. Aber wenn man bedenkt, dass das ein Masterstudiengang ist und ich in der „normalen“ Uni mehr unterlagen hatte, habe ich doch ein wenig bammel, ob die das gut erklären.

Lerntagebuch

Unternehmensgründung

Voll Motiviert habe ich gestern mit dem Kurs „Unternehmensgründung“ angefangen – das was mich in diesem Semester am Meisten interessiert 🙂 Und das war so interessant, dass ich da gleich mal – mit Pausen dazwischen natürlich – 3 Stunden durchgeackert habe. Total interessant. Ich habe die verschiedenen Formen einer Unternehmensgründung und die Bedeutung von Groß-, Mittel-, und Kleinunternehmen für die Wirtschaft und die Innovationen durchgenommen. Dabei ist mir wieder dieser doofe Schumpeter über den weg gelaufen. Nerviger Typ 🙂 Den konnte ich schon im Bachelor nicht so recht leiden. Sonst aber lies sich das Material echt gut.

Schumpeter hat mal wieder etwas anderes behauptet als alle anderen. Das kennen wir ja schon. Sein Argument dafür, dass Großunternehmen die eigentliche treibende Kraft bei den Innovationen sind, ist grob gesagt, dass sie mehr Geld zum ausgeben haben. Deshalb ist es nicht so schlimm, wenn nach Innovationen zu forschen Geld kostet und das Ergebnis danach vielleicht nicht so gut nutzbar ist.  Großunternehmen fällt es auch leichter Innovationen, die auf dem ersten Blick nicht nutzbar sind, tatsächlich nutzbar zu machen.

Ich frag mich, wie er auf die Idee kam. Klar haben Großunternehmen mehr Geld zum forschen. Aber tatsächlich sind sie auch oft zu geizig, um das Geld für Forschung auszugeben. Oder es gibt einfach schon so gut wie alles, was man in einem Vorgegebenen Rahmen machen kann. Oder habt Ihr schonmal eine Innovation in der Pflege gesehen? Ich mein Leute kann man nunmal nur waschen, indem man sie nass macht . Menschen in Leiharbeit kann man nunmal nur „verleihen“, wenn Menschen da sind.  Schaut man hingegen mal die ganzen kleinen Klitschen an, die z.B. neue Lern-Apps für das Smartphone entwickelt haben, sind das doch einige mehr. Für mich ist seine Annahme viel zu Grundsätzlich.  Wie wir später gelernt haben, ist diese es auch. Denn es gibt verschiedene Kriterien, wann ein Großunternehmen mehr Innovationen hervorbringt (z. B.  Luftfahrtindustrie) und wann Jungunternehmen (z. B. Spitzentechnologien). Beispielsweise sind die Markteintrittsbarrieren dafür stark verantwortlich.

In dem Skritp wurde mal wieder Marx erwähnt. Irgendwie habe ich das gefühl, dass man um Schumpeter und Marx einfach in keinem einzigen Skript außen rum kommt. Aber das Zitat von Marx, das dieses mal verwendet wurde, kann ich, im Gegensatz zum Schumpeter zustimmen. Marx hat behauptet, dass ein kapitalistischer Markt unweigerlich zu Großunternehmen führen wird. Dem Stimme ich zu 🙂

Vertiefung Mathe

Was habe ich mir da nur angetan? Ich hab kein Wort verstanden. Um allein das erste Kapitel zu verstehen habe ich echt ewig gebraucht. Dabei war das nur das erste Kapitel. Also eigentlich nicht sonderlich anspruchsvoll. Es ging um die Permutationen von 2- und 3-reihigen Determinaten. Ich sag nur Bahnhof.  Ich mein warum ist die Permutation von 1 2 gerade und von 2 1 ungerade? Ergibt doch beide 3 🙂  Ich hab mich echt lange damit beschäftigt um das zu kapieren. Zum Glück gibt es ein Hilfe-Forum auf Moodle. Am „tollsten“ war die Übungsaufgbe 1.2.1 Da stand so die Formel bzw. Definition von der Determinanten, dann wurde diese umgewandelt mit der Begründung „Zeilentransformation wegen 1.2.1 – ja was bitte schön soll das denn heißen? Für die Woche (also bis Sonntag 🙂 ) habe ich mir vorgenommen, mich nochmal schlau zu machen zu diesem Thema und 1 oder 2 Bücher von der empfohlenen Literatur auszuleihen. Sonst werde ich das, glaub ich, nie im Leben verstehen.  Ich hatte mir während dem Bachelor-Studium 2 gute Mathe-Bücher gekauft (Aufgaben und Lösungen). Hoffentlich habe ich die noch. Sonst muss ich mal bei meinen Geschwistern nachfragen, ob ich denen das mal ausgeliehen habe. Ich kann mich nämlich echt nicht mehr daran erinnern, wo die hin verschwunden sein sollten. Aber heute beschäftige ich mich glaube ich erstmal intensiv mit Wikipedia 🙂

Achso. Ich freue mich ja schon sooo auf Statistik -.- Hoffentlich ist das besser erklärt.

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Mich gibt es noch :-) Lerntagebuch 16.09.2013

1 Kommentar Add your own

  • 1. Jacqueline Bier (Lily)  |  Samstag, 14. September 2013 um 10:24 pm

    Huhu,
    das ist ja witzig. Ich habe letztes Semester auch an der Fernuni in Hagen meinen Master angefangen. Allerdings in Medien und Bildung 😉 Ich ärgerte mich etwas darüber, dass die Studienbriefe 2008 das letzte Mal überarbeitet wurden. Hoffentlich sind deine aktueller. Ansonsten machte mir dieses Semester ziemlichen Spaß =) Wir mussten einen bildungswissenschaftlichen Blog anlegen:
    x-media-education.de ist meiner.

    Ich wünsche dir viel Spaß im ersten Semester. Und den Job bekommst du währenddessen sicher auch noch unter 😉 Ich kam dieses Semester ganz gut hin. Jetzt stellt sich mir eher die Frage ob das auch mit Kind so gut weitergehen wird.

    Liebe Grüße
    Lily

    Antwort

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